Blick von Pudong zum Oriental Pearl Tower und dem Shanghai World Financial Center
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Peking: Besondere Orte, die du besuchen solltest

Fotostopp auf der chinesischen Mauer ohne Touristen Peking

Peking ist nicht gerade die schönste Stadt, hat aber sehr viel Geschichtliches und Interessantes zu bieten, so dass du sie auf jeden Fall bei deiner Chinareise einplanen solltest. Vor allem ein Ausflug von Peking zur Chinesischen Mauer ist absolut lohnenswert!

Mit dem Schnellzug nach Peking

Schnell und komfortabel kommst du mit dem Schnellzug nach Peking. Von Shanghai aus sind es 1.200 km, die in nur 5 Stunden zurückgelegt werden. Die großen Bahnhöfe in beiden Städten ähneln dabei mehr einem Abflug-Terminal am Flughafen. Zu den Gleisen kommt man erst, wenn die Gates geöffnet werden und man die Sicherheitskontrolle durchlaufen hat.

Ausstieg aus dem Schnellzug Peking

Die Züge sind ziemlich baugleich zum deutschen ICE, nur dass es im Großraum auf jeder Seite drei Plätze gibt und zwischen den Wägen Heißwasserhähne für das Aufkochen von Suppen und Tees angebracht sind. Man fühlt sich also ein bisschen wie in einem rollenden China Restaurant ;)

Um einen Sitzplatz musst du dir keine sorgen machen, der ist beim Ticketpreis von etwa 75 EUR pro Person und Strecke schon mit dabei. Gemessen auf die Entfernung, Schnelligkeit und Qualität der Züge ist das ein richtig guter Preis! Die Tickets kannst du entweder online über Anbieter wie Ctrip kaufen und dann bei verschiedenen Ticketstellen abholen. Oder du kaufst die Tickets direkt beim Bahnhof, musst aber dann eine längere Wartezeit für die Schlange am Ticketschalter einkalkulieren. Auf jeden Fall brauchst du für beide Wege deinen Reisepass für die persönliche Abholung.

Was dich in Peking erwartet

Schon die Weiterfahrt vom Hauptbahnhof mit dem Taxi kann ein richtiges Erlebnis auf dem Weg zu deiner Unterkunft werden. Vorbei an riesigen grauen Plattenbauten, breiten Straßen ohne Markierungen und ganz vielen hupenden Autos. Dazu Fußgänger, die überall wo es nur geht über die Straßen eilen und Radfahrer die mit dreistöckigen Hühnerkäfigen beladen sind. Das reinste Durcheinander! Den Unterschied vom modernen Shanghai zum stark kommunistischen Peking merkt man also recht schnell. Natürlich gibt es auch moderne Stellen in Peking mit großen Einkaufsstraßen und Shopping-Malls. Wenn man aber nur ein paar Schritte in eine andere Richtung geht, ist man sofort wieder bei den dunklen grauen Plattenbauten, denen anscheinend viele typisch chinesische Bauten weichen mussten.

Voll beladenes Fahrrad in Peking

Entlang an den vielen Plattenbauten in Peking

Riesige Mall mitten in Peking

Tipp: Egal wie toll und modern eine Mall aussieht, vermeide die Toiletten denn die haben meistens keinen hohen hyg. Standard.

Du musst also ein bisschen suchen, um die schönen Plätze zu finden. Sehr interessant sind dabei die kleinen Märkte, die es in den Gässchen gibt. Hier findet man neben Souvenirs und Schmuck auch jede Menge ungewöhnliches Essen, dass man vielleicht nicht gegessen aber zumindest mal gesehen haben sollte ;)

Fritierte Seepferdchen und Skorpionen auf dem Nightmarket in Peking

Tipp: Peking Night Market bei der Wangfujing Snack Street

Welche Ausflüge du unternehmen solltest

Die Verbotene Stadt

Tempel Verbotene Stadt Peking

In der Verbotenen Stadt lebten und regierten die chinesischen Kaiser bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts. Der normalen Bevölkerung war der Zutritt bis dahin untersagt, was zu dem Namen „Verbotene Stadt“ geführt hat.

Hohe Mauern in der verbotenen Stadt Peking

Ausgerüstet mit einem Audioguide kannst du auf dem riesigen Gelände von Tempel zu Tempel gehen. Es ist wirklich unglaublich, was für gigantische Tempel dort stehen. Wenn man dann noch in Betracht zieht wie prunkvoll die Tempel früher eingerichtet waren, dann kann man sich gut vorstellen, wie die Kaiser dort gelebt haben.

Chinesischer Tempel in Peking

Pavillon in der verbotenen Stadt Peking

Platz des himmlischen Friedens

Der Tiananmen Square (Platz des himmlischen Friedens) ist nur ein paar hundert Meter von der verbotenen Stadt entfernt. Dieser Platz ist einfach nur riesengroß, um es mit Worten zu beschreiben. Er ist der weltweit größte befestigte Platz und hat ein Fassungsvermögen für eine Million Menschen. Das bekommt man in China natürlich schneller hin, als sonst irgendwo auf der Welt. Dafür wird von der Regierung aber sehr darauf geachtet, wer den Platz betritt. Immerhin stehen um den Platz auch sehr viele Regierungsgebäude. Als Europäer wird man bei den Sicherheitskontrollen aber  meist direkt durchgewunken.

Blick vom Platz des Himmlischen Friedens führt zur Verbotenen Stadt Peking

Platz des himmlischen Friedens ist einfach riesig in Peking

Tipp: Auch in Peking kannst du dich gut mit der U-Bahn fortbewegen. Die Preise sind unglaublich günstig!! Nur während der Rush Hour solltest du nicht unbedingt fahren.

Erlebnistour zur Chinesischen Mauer

Wenn man schon in Peking ist, dann muss man auch einen Ausflug zur Chinesischen Mauer machen! So gut wie jedes Hotel hat einen Tour-Service in der Lobby und die Preise unterscheiden sich kaum, so dass man bedenkenlos buchen kann. Du musst dann nur noch zwischen den verschiedenen Kombinationen und Mauer-Abschnitten wählen. Wir hatten uns für eine Tagestour zum Mutianyu-Abschnitt entschieden.

Auf dem Weg dorthin ging es zuerst zum Sacred Way. Dieses war ursprünglich ein 7 km langer Grabweg, der zu den Ming Tombs (Begräbnisstätte von chinesischen Kaisern der Ming-Dynastie) führt. In einem Park konnten wir einen Teil des Weges laufen, bei dem zu beiden Seiten immer paarweise chinesische Statuen aufgereiht sind.

Eingang vom Sacred Way Peking

Der Sacred Way hat zu beiden Seiten immer paarweise chinesische Statuen aufgereiht Peking

Anschließend ging es in ein Jade-Museum und dann weiter zum Mittagessen.

Nach weiteren 70 km kamen wir dann beim Mutianyu-Abschnitt der Chinesischen Mauer an. Da die Mauer hier auf den Bergen verläuft, ging es mit dem Sessellift weiter nach oben. Hier war die Aussicht wirklich atemberaubend. Nie hätten wir uns solch eine Berglandschaft ringsherum vorgestellt. Dazu wirkt die Chinesische Mauer mit dem ständigen Auf und Ab einfach endlos.

Ausblick auf das Gebirge bei der chinesischen Mauer Peking

Die chinesische Mauer Mutianyu verlaeuft auf den Bergen Peking

Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, waren so gut wie keine Touristen auf der Mauer, so dass wir fast alles für uns alleine hatten :) Das Umherlaufen ist allerdings nicht ganz so einfach. Auch wenn dieser Abschnitt der Mauer sehr gut erhalten ist, wechseln sich ständig große und kleine Stufen ab und es kann zum Teil richtig steil werden.

Steile Wege Chinesische Mauer Mutianyu Peking

Schiefe Treppen Chinesische Mauer Mutianyu Peking

Weg Chinesische Mauer Mutianyu Peking

Tipp: Wie auch Shanghai hat Peking oftmals sehr hohe Smog-Werte. Informiere dich über die aktuellen Wettervorhersagen, um deine Ausflüge zu planen

Übernachtungstipp: Sunworld Hotel Beijing – tolle Lage, direkt bei der Wangfujing Einkaufsstraße mit seinen Night-Markets, fußläufig zur Verbotenen Stadt und dem Tiananmen Square, U-Bahn nicht weit weg, direkt gegenüber gibt’s einen 7eleven

 

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2 Kommentare

  1. Oli sagt:

    Schöne Bilder habt ihr gemacht. Ich finde allerdings, dass Peking in eurem Bericht etwas schlecht wegkommt. Ich habe mehrere Jahre in Peking gelebt und war mindestens zehn Mal mehrere Tage in Shanghai. Ich kann die Städte also ein bisschen vergleichen.

    Die Plattenbauten, die ihr in Peking gesehen habt, gibt es natürlich auch in Shanghai. Und genauso wie Shanghai hat auch Peking sehr moderne Stadtteile mit grossartiges Architektur. Anders als Shanghai hat Peking aber noch eine grössere intakte Altstadt im chinesischen Stil.

    Das war ihr schreibt, liest man in vielen Reiseberichten und ich frage ich immer wieder voran das liegt? Zum einen sicher an der Erwartungshaltung. Aber vermutlich auch ganz einfach daran, dass man in Shanghai als Tourist das moderne Viertal besucht und in Peking eher die historischen Sehenswürdigkeiten, die oft in den nicht sehr schönen Vororten liegen.

    Peking ist sicherlich nicht die schönste Stadt der Welt. Aber glaube, dass die objektiven Unterschiede zwischen Peking und Shanghai letztlich nicht so gross sind. (Mal von Klima und der Luftqualität abgesehen)

    Gruss,
    Oli

    • Vanessa sagt:

      Hallo Oli,

      danke für deinen Kommentar! :) So schlecht sollte Peking ja auch nicht wegkommen. Das war eben unser Eindruck von 4 Tagen Sightseeing. Wenn man natürlich mehr Zeit in Peking verbringt, sieht man die Stadt sicherlich mit anderen Augen.

      Liebe Grüße
      Vanessa

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